Lions-Club Bad Vilbel – Mitreißende Klänge zum neuen Jahr
Keine Kommentare · Veröffentlicht von dirk in Allgemein
Am Sonntag lud der Bad Vilbeler Lions-Club zum traditionellen Neujahrskonzert. Bereits zum zwölften Mal begrüßte der Club die Frankfurter Jazz-Big-Band. Um mit Schwung in das neue Jahr starten zu können, stand das Konzert unter dem Motto „Tribute to Glenn Miller & Tommy Dorsey“.

Neues Auto für Caritas
Zumindest in Bad Vilbel kann der Club für gute Nachrichten sorgen. So blickt Hinkel auf zahlreiche Aspekte zurück, wie der Club 2015 Gutes tun konnte. So habe man nicht nur der Caritas-Sozialstation ein neues Auto spendiert, sondern auch das Theater der John-F.-Kennedy-Schule, die Musikschule sowie Literaturlesungen in der Mediathek unterstützt. Außerdem sei die Stadt mit 3500 Euro in ihrer Flüchtlingsbetreuung gestärkt worden.
Der Club plant auch für dieses Jahr zahlreiche gute Taten, die unter anderem vom Erlös des Neujahrskonzertes finanziert werden. Vor der Spendengabe erleben die Gäste aber ein Konzert der Extraklasse. Unter Leitung von Wilson de Oliveira laufen die Musiker der Big-Band zur Höchstform auf, um dem energischen Swing, der die deutschen Tanzsäle nach dem Krieg beherrschte, neues Leben einzuhauchen. Zur Eröffnung spielen sie „In the Mood“ von Glenn Miller. „Eines der bekanntesten Musikstücke überhaupt und ein Symbol für die Freiheit nach dem Krieg“, erklärt Moderator Werner Lohr.
Herausragende Soli
Mit witzigen Anekdoten und spannenden Fakten führt der ehemalige Moderator des Hessischen Rundfunks durch das Programm. So erfahren die Zuschauer, dass sich Glen Miller seine erste Posaune mit 13 Jahren von jenem Geld kaufte, das er sich zuvor mit dem Melken von Kühen verdient hatte.
Als „Herausforderung für Posaunisten“ bezeichnet Lohr den Dorsey-Klassiker „I’m getting sentimental over you“ – für das Posaunen-Quartett rund um den durch herausragende Soli auffallenden Garrelt Sieben jedoch kein Problem. Auch in anderen Instrumentengruppen treten immer wieder perfekte Solisten hervor. Saxofonist Tim Hurley weiß zu überzeugen, auch Pianist Tom Schlüter und Trompeter Ralf Nöske.
Zu hören sind weitere Klassiker: Mit Hits wie dem „Chattanooga Choo Choo“, der die musikalische Vorlage zu Udo Lindenbergs „Sonderzug nach Pankow“ lieferte, „Pennsylvania 6-5000“ oder der „Moonlight Serenade“ vergisst die Band nichts, was seit vielen Jahren fester Bestandteil der Plattensammlung der Zuschauer sein dürfte.
QUELLE: FNP, DOMINIK RINKART
Dirk Hinkel · FNP · Frankfurter Jazz Big Band · Neujahrskonzert
<< Lions Club verkauft u.a. Wein am verkaufsoffenen Sonntag, den 13. März 2016, in Bad Vilbel